"Ausgehend von der Annahme, dass hier nicht die Betriebssystemverteilung gemeint ist, sondern generell einen Rechner incl. Software über ein Cloneverfahren bereit zustellen, bewerte ich eine Softwareverteilung vs. Clone Verfahren (zB Ghost) wiefolgt.
Clone-oder Imageverfahren haben immer den Nachteil der geringeren Flexibilität, der durch den Zeitvorteil beim Clonen selbst nicht ausgeglichen wird.
Einen kompletten Rechner incl. der Benutzersoftware über ein Image zu erstellen, bedingt zunächst einmal eine möglichst identische Hardware. Anschließend müsste die Software auf jedem Rechner mit den Benutzersettings angepasst werden. Eine installierte Software sozusagen rückwärts erneut anzupassen, kann sicherlich von einfach bis unmöglich schwanken.
Diese Probleme erspart man sich mit einer Softwareverteilung. Damit ist man zu jedem Zeitpunkt flexibel. Das beginnt beim Betriebssystem, wobei man keine gleiche Hardware benötigt.
Und das endet beim fertigen System und der jeweils passenden Software für den entsprechenden Benutzer.
Der Ablauf wäre für einen Rechner etwa folgendermassen:
 | Festlegen des Betriebssystems
|
 | Zuordnen der Software
|
 | Damit wird automatisch die entsprechende Software incl. der Usereinstellungen installiert und konfiguriert.
|
 | Das ganze kann dynamisch über Gruppen erfolgen.
|
 | Somit können mehrere Rechner zur gleichen Zeit installiert werden, und alle individuell, ohne manuellen Eingriff. |
Flexibler geht es kaum. Der Zeitaufwand ist dabei nicht um „Stunden“ höher. Dauert der Imageweg z.B: 20 Minuten, so könnte der Softwareverteilungsweg vielleicht 45 Minuten dauern.
Meistens kommt es aber auf diese relativ kurze Differenz in der Praxis nicht an."